Unsere Lamas          Verkaufstiere

 

 

 

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Interessantes über Lamas

Lamas zeichnen sich durch ihre Sanftmütigkeit und Gelehrigkeit aus. Beschäftigt man sich eine Weile mit ihnen übertragen sie ihre Ruhe und Ausgeglichenheit auf uns. Sie werden daher auch als Therapietiere eingesetzt. Für uns ist der Umgang mit den Lamas die beste Möglichkeit um die Hektik des Alltags auszugleichen.

Sie sind genügsame Tiere, da sie aus den Anden in Südamerika stammen und an die Bedingungen in 3000 Meter Höhe bestens angepasst sind. Dort wurden sie vor 6000 Jahren von den Inkas domestiziert. In erster Linie dienten sie als Lastentiere. Sie können bis zu 30 kg tragen. Die mit den Lamas verwandten Alpakas wurden wegen ihrer feinen Wolle gezüchtet.

Sowohl Lama als auch Alpaka gehören neben den Vinkunjas und den Guanakos zu den Neuweltkameliden. Das Kamel ist ein entfernter Verwandter, gehört es doch zu den Altweltkameliden.

Eine Besonderheit der Kameliden - und damit auch den Lamas - sind ihre Füße. Sie sind nämlich Schwielensohler. Das hat den Vorteil, dass sie weit weniger Trittschäden im Gelände hinterlassen als beispielsweise Schafe, Pferde oder Rinder.

Bei den Lamas unterscheidet man zwischen Hengsten und Stuten. Die Stuten tragen ca. 11,5 Monate und bringen dann in der Regel 1 Fohlen zur Welt. Sie können bis zu 20 Jahre alt werden.

Ach ja, die Sache mit dem Spucken: 

Eine der am häufigsten gestellte Frage an uns seit wir die Lamas haben! Das Spucken dient  der Festlegung der Rangordnung innerhalb der Herde. Menschen spucken die Lamas normalerweise nicht an. Es sei denn man steht ungünstig zwischen 2 streitenden Lamas...  Wenn das ranghöhere Tier dem rangniederen durch Spucken zu verstehen gibt, dass es erst später fressen darf sind uns schon so manches Mal die soeben verspeisten Körner um die Ohren geflogen...

Wie schon erwähnt sind die Lamas sehr friedliche Herdentiere und dürfen daher niemals alleine gehalten werden. Sie sind allerdings (leider) keine "Kuscheltiere". Die weiche Wolle läd zwar zum Knuddeln ein aber das ist etwas was die Lamas normalerweise nicht so gerne mögen. Sie sind sogenannte Distanztiere, bleiben also auch gegenseitig immer auf einem gewissen Abstand.  Sie betreiben auch keine Fellpflege wie man es beispielsweise bei Pferden beobachten kann. Aber ein bißchen Streicheln geht natürlich immer. Aufpassen muss man allerdings bei Fohlen bis zu einem Alter von etwa 10 Monaten. Eine zu intensiver Kontakt zum Mensch führt in diesem Alter leicht zu einer Fehlprägung. Die Lamas halten den Mensch dann für einen Artgenossen. Problematisch wird dies vor allem bei Hengsten. Nach der Geschlechtsreife sehen sie in uns dann einen Rivalen den sie sehr aggressiv bekämpfen. Darum sollten die Fohlen möglichst ungestört innerhalb der Lamaherde aufwachsen, was bei den putzigen kleinen Wollknäulen mit der traumhaft weichen Babywolle sehr sehr schwer fällt - seufz...

Lamas fressen in erster Linie mageres Gras und Heu. Sie gehören zu den Wiederkäuern. Regelmäßiger Pflege bzw. Kontrolle bedürfen ihre "Fußnägel. Diese müssen bei zu geringer Abnutzung gestutz werden. Außerdem müssen die wolligen Lamas zumindest im Bereich der Sattellage alle 1 bis 2 Jahre geschoren werden um einen Hitzestau im Sommer zu vermeiden. Die dabei gewonnen Wolle zeichnet sich durch ihre Feinheit aus. Sie ist zwar meist nicht so fein wie die der Alpakas aber bedeutend feiner als die Schafwolle.